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gemeldet am: 08.11.2016 14:55

Ein bisschen Regen und Wind

Nun ist der ersehnte Regen dann doch noch zu uns gekommen. Die letzten Tage hatte sich das hier mal immer düster zugezogen und wir sahen die Wolken dann in Richtung entfernteres Festland ziehen. Wir gelten hier mit dem Wimpernschlag bis zum Strand ja noch sehr zum Meer. Merkt man in allen Dingen. So auch im Winter. Während es in Richtung Wittmund richtig heftig geschneit hatte, kehrten wir hier den Puderzucker zusammen. Auf jeden Fall ist es nun windig und manch einer, der es so nicht kennt, würde von stürmisch reden. Tun wir nicht, wir ziehen halt die anderen Klamotten an und der Hund bekommt sein Fell gelüftet und gespült.
Heute morgen war ich dann mal kurz in der Neurologie und wir werden wohl in nächster Zeit ein EEG machen unter "Androhung und Durchführung von Schlafentzug" damit die kontrollieren können, was dann mit mir passiert. Solange die mir nicht den Kaffee entziehen, dürfen die alles machen. Schauen wir mal und das Gespräch mit dem neuen Hausarzt, der wirklich mal zuhört und aktiv wird - also so, wie der Insel Koller (Dr. Koller) wird noch interessant, denn ich werde auf keinen Fall wieder mit der Einnahme der Epileptiker Medikamente anfangen, denn die vertragen sich so herrlich überhaupt nicht mit den Tropfen gegen das Glaukom. Aber, im Moment sehe ich das alles wieder mehr sportlich. Kann ja sowieso nichts daran ändern, es ist, wie es ist. An der Ehre gepackt fühlte sich der Doktor im KKH dann schon, wie der den Bericht gelesen hat, dass eindeutig bei mir eine chronische Erkrankung des Nervensystems vorliegt. Wusste nicht, dass ich als Laie da den Unterschied und die verschiedenen Aufgaben der Nervensysteme im Körper kenne. Nun gut, wir wissen ja nun, dass ich Gott sei Dank nicht an MS leide. Das hat man dann heute zum xten Male mitgeteilt und ich habe mal erstaunt getan. Was willste denn auch machen? Okay, hin und wieder rutscht mir auch ein "na guck" raus.
Mein neuer Hausarzt hat nun meinen rabenschwarzen Humor verstanden und teilte gestern mit, dass es ja nun auch bald nicht mehr ohne ginge.

Und nun schaue ich Sally zu, wie sie so langsam wieder trocknet. Ich habe es mir vorhin nicht nehmen lassen, extra lange durch den Regen zu gehen. Halte es immer noch wie bei dem Text, den ich vor puuh, mehr wie 30 Jahren geschrieben habe.

Befreiende Tropfen

draußen ziehen dunkle Wolken auf
verraten den Regen der zu erwarten
meine Seele befreien wird

ich gehe hinaus auf's freie Feld
stelle mich mit offenen Armen
den Regen aufzufangen

als er dann vom Himmel fallend
in mein Inneres beginnt zu fließen
ich Erleichterung verspüre

wie gerne habe ich schon als Kind
die Kraft des Regens oft bewundert
die heilt und hilft

(C) Ursula J. Geisbusch


Ist so, ich finde es befreiend durch den Regen zu laufen und meinetwegen auch bis auf die Unterhose nass zu werden. Ist nur Wasser und macht nicht dreckig.

Jetzt mal abwarten, ob der Anruf vom Trigeminus-Verein noch kommt. Irgendwie wollte man mich gestern erreichen und hat jedes Mal den Moment erwischt, wo ich gerade zur Tür raus war.  Hm ...


Und nun was von Hösti, das zeigt, wie man bei dem Wetter mal ordentlich das Innere nach Außen stüplt:



(C) Hösti
Mit freundlicher Genehmigung von Hösti Cartoons

Herbstlicht 07.06.2017, 17.57| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

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Herbstlicht 02.06.2017, 17.03| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Iss nicht möglich oder?

Und nun?

So denn, ich habe die letzte große Untersuchung hinter mich gebracht. Verdacht darauf, dass eventuell eine Erkrankung auf dem Weg zum Frontallappen wäre. Dem ist nicht so und wir können nun durchatmen, da ich dumme Nuss wirklich "nur" an der Trigeminus-Neuralgie leide. Im Juni noch einmal in die Neurologie und dann wären alle Untersuchungen und Besprechungen gelaufen. Ist natürlich doof, denn die BG wünscht sich doch so sehr, dass nicht der Unfall vom 18.03.2015 der Auslöser ist. Die haben nun auf die Klage reagiert und wieder die gleichen Zeilen geschrieben, die alle schon kennen. Haben aber vergessen, dass ein Gutachter mir schon schriftlich gegeben hat, dass dieser einen Fehler gemacht hat. Und auch wenn die BG Ärzte immer noch der Meinung sind, dass es anatomisch unmöglich sei, dass eine Trigeminus- Sache wandert, so sollten die sich mit all denen zusammensetzen, denen das passiert. "Der unsichtbare Feind in meinem Kopf". Und natürlich liebäugelt man damit, die Sache nun endlich mal an die Presse zu geben. Man sollte alle Firmen darüber informieren, wie die BG mit den Beiträgen, die sie von allen Betriebsinhabern kassieren, so umgeht. Es kostet ja alles und je länger die verschleppen, vertuschen, ignorieren und falsche Gutachten gelten lassen, sollte das mal publik werden. Mein Anwalt hat natürlich auf das Schreiben an das Sozialgericht reagiert. Und wirklich lustig, dass die BG sich beschwert, dass ich das Bundesversicherungsamt eingeschaltet habe. Was meinen die denn, macht ein Mensch, der seit Juli 2015 vorgeführt wird? Achso ja, die meisten wissen nicht, dass die sich an die obergeordnete Behörde wenden können.
Nun gut, bin froh und dankbar, dass ich neben dem Blödsinn nichts weiteres habe. Nun eben noch die Besprechung, dass keinerlei Epileptiker Medikamente mehr verschrieben werden, lediglich das Opiat (bei Bedarf) genommen werden soll. Solange die Krankenkassen sogar das Hanföl nicht zulassen, muss man eben schauen. Kannst dir ja nicht alles auf dem Schwarzmarkt besorgen.

Werde mal schauen, dass ich wieder mehr schreibe. Wenn man aber die Gedanken und Nerven für einen Kampf sammeln muss, der schon jetzt fast zweieinhalb Jahre, dann fuckt man doch bald ab.

Grüße von der See, wo das Gewitter zwar droht (mein Kopf meldet seit gestern heftigst Alarm) aber nichts passiert.

Herbstlicht 30.05.2017, 20.02| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Weiter geht es ...

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Herbstlicht 26.05.2017, 09.27| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Gestern ..

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Herbstlicht 16.05.2017, 11.48| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Moin zusammen!



Also hier bin ich dann nun dabei. Weil man sich austauschen kann, weil es doch mehr gibt, wie man denkt und alle werden mit Medikamenten zugeschüttet, dass einem nur schlecht werden kann. Vorzugsweise gerne dieses, welches einen wie an Demenz erkrankt, vorkommen lässt. Das habe ich 2015 ja auch bekommen und die Folgen davon, schleppe ich immer noch mit mir herum.
Hatte dann heute die Schnuppersitzung bei der Psychologin und wir sind überein gekommen, dass ich dringend auf eine einsame Insel muss. Jetzt nicht falsch verstehen, damit ist ein Ort gemeint, wo ich dem Lärm ausweichen kann, der mich extrem fertig macht. Jedes Wort, jedes Geräusch haut mir auf den Nerv. Da nutzt auch meine Schwerhörigkeit nicht als Schutz. Tabletten, soll ich auf keinen Fall nehmen und da ich meine Situation ja auch sehr gut analysiert habe, muss ich nun eigentlich auch nicht zur Therapie. Ich gehöre ja nun Gott sei Dank auch zu den Menschen, die es gelernt haben, den Schmerz zu verteilen. Könnte ich das nicht, ich wäre nach der Zehen-OP die Decke hochgegangen. Die im Krankenhaus wollten und konnten ja nicht glauben, dass ich eben nicht vor Schmerzen die Decke entlang bin. Es gibt aber Momente, da klappt das mit dem Verteilen eben nicht. Da reicht der Regen vom heutigen Tage, der mit seinen Tropfen meiner Stirn sehr weh taten.
Auf keinen Fall ist meine Erkrankung etwas, was durch die Psyche ausgelöst wurde, auch wenn die BG das gerne so drehen würde. Dass da was einschneidendes in meinem Leben passiert ist, darüber brauchen wir nicht reden. Das wird auch nichts mehr. Ich muss lernen und auch reden, und zwar mit Leuten, die es auch betrifft.
Auch soll ich mich bei der Lebenshilfe melden. Auch, weil die der Schweigepflicht unterliegen. Ich brauche keinen, der irgendwas plaudert. Das, was ich Euch sagen will, das bekommt Ihr mit.

Auf jeden Fall tauschen wir uns bei den Trigeminus Leuten aus und wow, so langsam sollte jedem klar werden, dass auch wir, wie die MS Patienten der Pharma-Industrie als Versuchskanninchen dienen. Keiner weiß eine Therapie, aber die bitteren Pillen sollen geschluckt werden. Es gibt eben Krankheiten, die sind da und keiner kann was machen. Aber den Strohhalm reicht man und der ist ein Mix aus Demenz und Blödsinn.

Um die Frage nach dem Grizzly zu beantworten:
Nächste Woche kommt der Gips ab und das wird nichts. Der Ringfinger ist wie zu erwarten auf halber Strecke nun außer Betrieb. Der Daumen? Das muss gesehen werden, die erste Therapie hat der Grizzly am nächsten Freitag. Und, er sollte dann in die Puschen kommen und seinen Rentenantrag rausschicken. Geht ja erst, wenn der Abschlussbericht vorliegt.

Ansonsten?
Geht schon.
Euch allen ein schönes Wochenende.

Herbstlicht 12.05.2017, 21.05| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Babyschrittchen voran

Letzte Woche hat sich für einiges verändert. Ich habe einen Anwalt, der keinesfalls darüber amüsiert ist, dass ein Gutachter sich angeblich nur "vertan" haben will. Die Aussage meines Anwaltes lautet, dass da komplett ein neues Gutachten erstellt werden muss, da der zweite Gutachter sich ja auf den ersten, der sich vertan haben will, gestützt hat. Wir erwarten nun eigentlich zumindest das neue Gutachten des ersten, das angeblich schon längst neu geschrieben sein soll. Aber, die BG wird es mit Sicherheit erst einmal behalten. War beim letzten ja auch so, da hat es ein halbes Jahr gedauert, ehe die damit mal rausrückten. Wir wissen ja nun auch warum.

Dann habe ich einen neuen Hausarzt und der hört mal nicht nur zu, der ergreift dann auch die Initiative. Soll heißen, ab Freitag wird dann mein postneutrales Schmerzsyndrom behandelt. Habe direkt einen Termin in Esens bekommen. Montag beginnt die Schmerztherapie in Wittmund. Das hätte durchaus schon alles passieren können. Wenn aber von einer Seite klipp und klar behauptet wird, dass ich keinerlei Behandlung brauche, dann streiken alle. 
Montag bevor es zur Schmerztherapie geht, muss ich noch beim Orthopäden vorsprechen. Habe da ja noch einen zweiten Fuß, dem das gleiche wie dem anderen droht. Auch muss wegen des Hämangioms an der Wirbelsäule mal geredet werden, denn das Teil meldet sich immer wieder. Dann brennt es und blockiert den unteren Bereich. Auch nicht so dolle.

Nächste Woche dann noch die neue Augenärztin, die in Esens ist. Die Dokumente ausdrucken lassen und dann alles zusammen - Ohren, Augen, Füße, Schultern zum Amt für Soziales schicken. Ist ja einiges nicht mehr so wie es soll. Schwerhörig, auf einem Auge nur noch 50%, das andere mit Augeninnendruck und einen Hund, den man nicht zum Blindenhund ausbilden kann. Wird nix. Sally rennt gegen Laternen.

Heute wollte mein Hund auch zum ersten Mal eine Maus futtern. Bäh, scheint noch eine Erinnerung an Rumänien zu sein. Oder aber, Sally wollte die Maus bis nach Hause schleppen und Pünktchen vor die Füße spucken. Na, die hätte sich gefreut (kotz)

Wir lassen den Kopf nicht hängen, irgendwie wird das schon alles. Frisst zwar komplett an einem aber ...

der Frühling kommt.

Herbstlicht 11.05.2017, 00.12| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Es wandert

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Herbstlicht 03.05.2017, 20.45| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Iss nicht möglich oder?

Errster Tiefschlag ..

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Herbstlicht 24.04.2017, 15.28| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Kiffen oder was?

Nachdem sich nun immer mehr zeigt, dass meine Wenigkeit extrem negativ auf Medikamente reagiert, werde ich mal einen Plausch mit den Ärzten halten, die mich behandeln. Da wäre dann meine Augenärztin, zu der ich ja alle viertel Jahr muss, damit kontrolliert wird, ob bzgl. des Augeninnendruckes noch alles mit dem Sehnerv in Ordnung ist. Da ich täglich zweimal die Tropfen nehmen muss, diese aber bei mir zu den Lähmungen im Gesicht geführt haben, müssen wir uns was anderes einfallen lassen. Auch, weil ich eben Nasenbluten von den Tropfen bekomme. Hanf ist ohne Nebenwirkungen und das gibt es ja nicht nur zum Rauchen. Medizinisch ist das möglich. Also los.

Gestern kam Post vom Landesamt für Soziales bzgl. des GdB. Ich kann und will nicht verstehen, wieso bei mir die Sache als weniger "schlimm" angesehen wird, wie bei Menschen, die durch eine Krankheit an einer Trigeminusneuralgie leiden und nur ab und die Attacken haben. Meine Wenigkeit hat das durch einen Unfall und da müsste gleiches Recht gelten. Ich habe diese scheiß Attacken täglich. Gestern beim Besuch vom Grizzly im Krankenhaus leider auch. Ist ein beschissenes Gefühl.
Auf jeden Fall ist das Amt auf das Gutachten eingegangen, welches mitgeteilt hatte, dass keinerlei Behandlungsbedürftigkeit und vor allen Dingen, keine Arbeitsunfähigkeit vorliegen würde. Das Gutachten des BGHW Arztes, welches ich ja nun auch vor Gericht in Frage stelle, weil die Herren Ärzte da Sachen gemacht haben, die sie nicht hätten machen dürfen.
Gut, dann das eben auch vorm Sozialgericht erstreiten. Wir sind grad so in toller Laune. 

Dem Grizzly geht es soweit gut. Die haben einen Muskel vom Ringfinger weggenommen und an den Daumenballen gesetzt. Die Hand schaut ein bisschen wie bei Frankenstein aus und wenn alles gutgeht, kommt der Herr morgen schon aus der Klinik. Dann muss er vier Wochen den Gips tragen (nur um den Daumen) und dann mal schauen. Der Arzt hat auch wieder gesagt, dass das eine Erfrierung gewesen ist. Tja, ".. das ist mir scheißegal ..." Arbeitssicherheit ist ja nicht so aller Leute Dingen, gelle.

Jetzt lasse ich mich mal überraschen, wie die Ärzte auf die Anfrage auf "Hanf" reagieren. Ich will das nicht rauchen. Gibt es auch in Tropfen. 

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende.


Herbstlicht 22.04.2017, 12.04| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Iss nicht möglich oder?

Kleiner Systemausfall ..

.. am Frühstückstisch am Karfreitag und ehrlich, mir geht dann danach immer die Muffe. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn du merkst, dass sich dein Gehirn für eine klitzekleine Zeit abzuschalten scheint. Angefangen hat das 2015, nachdem ich das erste nicht gerade von Nebenwirkungen milde Epileptiker Medikament bekommen hatte. Ich bin ja nach dem Unfall erst noch eine ganze Zeit auf der Arbeit erschienen. Ich weiß, wie ich mich damals mit einer Kollegin unterhielt und ich dann dabei merkte, wie mir "die Lichter ausgingen". Ein kleiner Fall nach vorne und alle in Panik. Dazu kamen dann die Sprachfindungsstörungen, was bzgl. der Arbeit erst witzig aufgenommen wurde und dann in Panik umschlug. 
In der Regel vertraust du ja darin, dass man dir hilft. 
Die einzige Zeit, wo sich das Abschalten nicht gezeigt hat oder ich sowieso zu benebelt war, wie ich das Opiat eingenommen habe. Nun bekommt man so herzzerreißend flott einen Termin bei den Neurologen. Der eine wollte dann doch nicht, weil die Folgen aus dem Unfall (Verletzung des Trigeminus) ja seitens der BG nicht anerkannt sind. Die Arzthelferinnen hörten erst "war ein Arbeitsunfall" und dann, wie ich erklärte, war der Fall dann nicht mehr so interessant. Macht nichts, das Kind ist sowieso in den Brunnen geknallt und zwar mit Schmackes.

Mir graut es schon vor Sonntag, denn da sind wir bei Freunden eingeladen. Geburtstag und es werden einige mehr Leute sein. Mein Schädel macht das nicht mit und die ständige Angst, dass mal zum falschen Moment die Lichtlein ausgehen, frisst einen auf. Habe dem Grizzly schon gesagt, dass ich nicht lange anwesend sein werde. Habe letztens bei der Grillfeier gemerkt, wie der Schmerz immer mehr wurde und ich werde dann unberechenbar, wütend und laut.

Will Euch hier nicht zulavern, nervlich geht das aber echt an die Substanz und ich würde gerne schreiben "Leute, der Schmerz ist weg". Wenn aber dadurch, dass sich weder BG noch Krankenkasse (die LVA sowieso nicht) verantwortlich fühlen und die Zeit rennen lassen, kann es nicht besser werden. Ich habe mittlerweile ständig dieses kribbeln auf der Zunge und krampfe auch nachts wieder. Hatte ich mit dem Opiat nicht, denke ich mal. Mit dem Zeug hat man ja sowieso Honig im Kopf.

Morgen, ähm heute dann mal zur Post und einen großen Umschlag zur obersten Aufsichtsbehörde der Versicherer schicken, die Spielchen treiben wollen.

Habe der Krankenkasse schon mitgeteilt, dass ich das Spiel der BG Ärzte sehr gut in Erinnerung habe, denn durch das Fehlverhalten im Jahr 2000, habe ich einen Schaden davon getragen, der sich auch nicht mehr beheben ließ.

Auf der Arbeit eine Weinkiste angehoben und es kracht im Arm. Autsch. Ich zum Durchgangsarzt und der meinte "ist eine Zerrung". Als ehemaliger Leistungssportler weißt du, was eine Zerrung ist und das war keine. 9 Wochen immer das gleiche Gerede von dem Arzt und dann "das bilden sie sich nur ein, gehen sie mal zum Psychiater". Habe ich dann auch gemacht und der meinte "klar im Kopf, aber hat der nicht gesehen, dass ihr rechter Arm sehr seltsam vom Körper abhängt?" Konnte ich nur drauf antworten "nö, der meint, ich hätte einen an der Waffel!"

Nach noch einmal 2 Wochen dann MRT und huch, Muskel und Sehnenriss. OP, nochmal 2 Wochen später. Ende vom Lied? Ich darf meinen rechten Arm nur noch hilfsweise benutzen. Nicht hoch, nicht stemmen. Ach ja, der Hebermuskel an der Schulter hat sich in der Zeit dann auch verabschiedet. 

Und dann wundert sich bestimmt keiner mehr, welche Wut ich auf die BG habe, wenn ich sehe, was die nun schon wieder anstellen. Ach ja, man ist ja nicht Prominent und auch nicht Privatpatient. Und vor allen Dingen, eine Erkrankung/Verletzung eines Hirnnerves kostet zuviel, da muss man Spielchen machen.

Bähh, und nun versuche ich mal zu pennen. Wobei, das klappt ja gut, weil ohne Schlafmittel geht es nicht mehr. Wegen des Trigeminus, der mich nicht einmal einpennen ließe. 

Moin.

Herbstlicht 15.04.2017, 01.18| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Ohne Worte ..

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Herbstlicht 13.04.2017, 17.41| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Iss nicht möglich oder?

Also ..

.. über die Vorgehensweise aller Versicherungen, brauchen wir nicht mehr reden. Da ist die BGHW nicht anders wie die Krankenkasse. Ich habe dann nun eine Beschwerde gegen beide Versicherungen beim Bundesversicherungsamt eingereicht. Das ist die übergeordnete Behörde, die den beiden Versicherern dann auch auf die Finger klopfen kann. Lassen wir uns mal überraschen.

Dann werde ich aus einer neurologischen Fachpraxis aus New York einen Bericht zugestellt bekommen, der den Fachkräften hier in Deutschland mal erklären wird, dass nachdem ein Nerv verletzt, sich das durchaus auf den daneben auswirken kann. Sieht man allein beim Grizzly, da verabschiedet sich ja Nerv zwei, weil der erste kaputt ist. Bzgl. der Triegminus, da stellen sich die qualifizierten unabhängigen Fachkräfte ja überfordert. 

Ich habe dann auch den Leitfaden zur Begutachtung von Berufsunfällen bekommen. Wie auch immer, manches klappt eben. Fleißig gelesen und festgestellt, dass der Gutachter am 01.09.2016 noch weiter über sein Ziel hinausgeschossen ist.

Ach ja, ich habe dann auch mitgeteilt bekommen, dass ich nun schauen soll an Cannabis in Tropfenform zu kommen. Da wir keinen großen Garten haben .. anpflanzen ist ja nicht. Nachher denkt Sally sich, dass da lecker Salat steht.

Wer hätte den Scheiß gedacht, wie wir 2014 auf die Insel sind, dass so etwas draus wird?

Herbstlicht 11.04.2017, 12.11| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Naja ..

.. manchmal ist eben der wurm drinne und ich wundere mich im Moment nicht mehr über Ausfälle an und in mir. Ich war ja beim HNO, da ich ja den Beweis erbringen muss, dass ich keinerlei Erkrankung habe, weswegen ich an der netten Sache des idiopathischen Gesichtsschmerzes leide. Der Zahnarzt hat auch schon was geschrieben, denn nichts liegt vor, weswegen der 1. Ast "geschrottet" sein kann. Da meine Nerven (also der Geist/die Seele) sich jetzt doch langsam mit "habe die Schnauze voll" meldet, leidet mein Ich. Musste dann heute wieder zum Zahnarzt, weil ich schmerzbedingt zu sehr die Zähne aufeinander beiße. Somit ging dann wieder ein Stück flöten, weswegen ich dann nicht mehr frühstücken konnte und somit die Medis auch nicht genommen werden konnten. Nun habe ich hier in Esens einen wirklich erstklassigen Zahnarzt. Ganz ruhig, jemand der erst einmal mit einem redet. Der mich als Trigeminus erkrankten auch zu nehmen weiß. Ist wichtig, denn wenn da was schief läuft, weiß ich nicht, was passieren würde. Bin schon immer froh, dass mich auf dem Behandlungsstuhl keine Schmerzattacke ereilt. Hatte ich auf Langeoog einmal. Herzlichen Dank. Darfst ja keinen beißen. Das wirklich gute (haha) an der ganzen Sache ist ja, dass ich keine Diät machen muss. Ich baue ab. Kann man jetzt positiv oder aber negativ sehen. Bin mal gespannt, wie das diesen Monat noch abgehen wird. Das Innenleben ist komplett im Arsch. Kein Wunder oder? 365 Tage im Jahr dieser Schmerz, der dich zu Boden reißt. Mittlerweile Kribbeln und Taubheit im gesamten linken Gesicht. Nach der Nervenuntersuchung im letzten Jahr (wo man mir dieses blöde Teil übern Kopf gehalten hat und Zack Strom) habe ich ein Zittern in der Unterlippe. Tja .. das Opiat hier liegt bereit. Wenn ich mich die nächste Zeit nur mit Kommentaren melde, nichts schlimmes. Mir fehlt der Antrieb. See you ...

Herbstlicht 06.04.2017, 23.26| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

Das Leben ist schön ..

.. man muss es nur erkennen. Und, manchmal sucht man eben länger. Fällt voll auf die Schnauze, steht auf und rennt wieder los. So knalle ich von einem extrem in das Nächste und frage mich, ob ich mich nicht besser schweigend, wartend auf den Deich setze und den Wolken zusehen sollte. 
Ich muss nun alle möglichen Beweise erbringen, dass der Unfall vom 18.03.2015 der Auslöser der Erkrankung ist und niemals zuvor irgendwas vorgefallen sein kann, weswegen der Trigeminus seit dem Tag halb um den Verstand bringt. Die BGHW stellt die Anforderung und so mancher zieht den Schwanz ein, weil es ja sein kann, weil es ja bei Erkrankungen der Sehnen und Wirbel so ist, dass das grundsätzlich auf den Verschleiß des Lebens zurückzuführen ist. Soll heißen (was ich ja schon seit 2003 weiß), dass wenn einem die Sehne im Fuß reißt, kann das nur sein, weil da schon vor etlichen Jahren was vorgelegen haben muss. So sind ehemalige Wehrdienstleistende die gearschten, wenn denen mal ein Ermüdungsbruch ereilt. Das passiert dann, weil die Fußmärsche ja auf die Knochen bzw. Füße gegangen sind.
So gehe ich also wieder los, lasse mich auf den Kopf stellen und selbiger geht mir flöten.
Der Ohrenarzt gab mir dann heute die frohe Botschaft mit auf den Weg, dass ich dringend im nächsten Jahr wiederkommen muss, weil ich beidseitig unter Schwerhörigkeit leide. So knapp an der Grenze, wo es Hörgerät bedeutet. Und das mir, wo ich gegen Lautstärke nicht ankomme und hier täglich ausflippe, weil der Grizzly so eine dunkle (zwar liebe) und laute Stimme hat. Da könnt man im Kreis rennen und wünscht sich die Bank auf dem Deich, um dann den Wolken zuzusehen.
Die Nasenmuschel links ist seit dem Unfall vom 18.03.2015 eingefallen. Predige ja seit dem Tag, dass ich links nicht mehr richtig Luft holen kann, weil da nichts geht. Klaro, Nerv leitet nicht mehr, Muskel leidet. Die linke Gesichtshälfte baut auch ab. 
Juhu, ich setze mich auf die Bank am Deich und frage mich, was das alles soll. Prüfung? Wofür? 
Morgen bei der Therapie mal leise anfragen, was eventuell durch wie und was verursacht werden könnte.
Der HNO hat klipp und klar mitgeteilt, dass auch die neue Nase aus dem Jahr 1990 keine Auswirkung auf den Trigeminus hat. Hat sie von 1990 bis 2015 ja auch nicht getan. Clusterkopfschmerzen sind es auch nicht.

Ich mag fast nicht mehr und dann wundert sich jemand, wenn da Depressionen als Diagnose niedergeschrieben wird?

Das Osterfeuer am 15. April kann ich mir von der Backe schmieren. Bekomme ich gar nicht gebacken. Lärm, tausend Menschen die brabbeln und ich mitten drinne? Nein, das geht nicht. Trigeminus macht "alleine" und so geht man immer mehr in sich hinein und igelt sich von der Außenwelt ab. Bloß keinen Lärm, keine hektischen Bewegungen und bloß keinen Windzug an die Rübe bekommen. Passiert es, gehst du steil die Wand rauf, brüllst in dem Moment unkontrolliert in der Gegend herum und keiner um dich herum weiß doch dann, was du eigentlich hast. Die Verkäuferin beim Edeka letztens hat mich panisch angeschaut, als so eine scheiß Attacke mich im Laden ereilte.

Und die BGHW fordert auf, dass ich beweise, dass in meinen letzten 46 Jahren (der Scheiß geht ja nun schon 2 Jahre) niemals etwas gewesen sein kann, was die Erkrankung ausgelöst hat. Versicherungen sind doch was feines. Weiß man schon, warum sogar Menschen, die nachweislich durch den Umgang mit Gefahrgut abgewiesen werden und sich anhören müssen "haben sie einen falschen Lebenswandel gehabt, die Chemie mit der sie in Berührung gekommen sind, kann keinen Krebs auslösen!"

Ich dreh mich im Kreis, könnte mich zudröhnen, dann erlebe ich die Welt nur noch in Watte getaucht. Auch eine Möglichkeit! Nur will ich so nicht die nächsten Jahre bzw. auf mein Lebensende warten!

Herbstlicht 04.04.2017, 17.32| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Iss nicht möglich oder?

So denn ..

.. dann lassen wir uns doch mal überraschen wie der April wird. Angefangen hat er ja recht gut. Waren gestern abend bei Freunden eingeladen und haben da gegrillt. Wohl dem, der einen Platz hat, wo der Grill trocken stehen kann. Das Fleisch war am Freitag in Burhafe eingekauft worden. Da gibt es einen Metzger, der wirklich ein tolle Auswahl hat. Wobei, ich guck immer nur doof, weil ich rohes Fleisch nicht angucken kann. Ich esse es auch nicht wirklich so gerne. Und vor allen Dingen mag ich kein Fett am Fleisch, da krieg ich Anfälle. Aber, alles Okay gestern. Bei uns waren drei Hunde, die sich alle toll benommen haben, die sich vertragen. Sally und Pico haben sich dann abgewechselt im Hundekorb. Den "Ostfriesen-Killer" haben wir dann doch geschaut. Drei Weiber im Wohnzimmer, während die Herren sich in der Wohnküche über alles mögliche unterhielten. Ich fand die Musik beim Krimi ganz gut, ansonsten alles ein wenig blass und zu holprig. Aber, das schreibt eine, die nach einem viertel Krimi lesen schon wusste, wer der Killer ist. Gut war die Szene, wo erst das Cafe zu sehen ist und wo die Polizisten sich dann unterhalten und man schon erkennen musste, dass es da einen Schnitt gegeben hatte und die sich auf einmal (in Wahrheit) in Jever befanden. Ist wie so oft bei den Friesen-Krimis im TV. Die Illusion wirkt und nur der, der die Ecke wirklich kennt, dem wird es auffallen. Nun gut, wir verbummeln dann heute mal den Tag. Bloß keine Hektik, das bekommt mir im Moment nicht. Bin schließlich bis auf weiteres ohne Medis unterwegs. Ich muss mit meinem Neurologen abklären, ob das Opiat im Krankenhaus verabreicht wirklich den Fuß betraf oder die Ärzte das nicht in Wahrheit bzgl. des Trigeminus gegeben hatten. Denn ... dieses Medikament wird eigentlich nur bei starken (heftigen) Schmerzen im Bereich Trigeminus und Wirbelsäule eingesetzt. Und ja, ich merke schon, dass ich die Medikamentation brauche. Seitdem ich alles abgesetzt habe, geht mir wieder täglich an alt bekannter Stelle der Kopf flöten. Nun aber Sonntag genießen. Die Sonne scheint, die Vögelchen singen und die Natur explodiert. Wünsche Euch allen einen geruhsamen Tag.

Herbstlicht 02.04.2017, 10.41| (3/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Querbeet

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