Ausgewählter Beitrag

Ups ..

.. die Folge der Medikamente ab 2015 ist, dass ich mir ständig Zettel machen muss, weil mir
wichtige Sachen durch die Lappen gehen. Da bin ich nicht alleine mit, viele "Kollegen" der
Trigeminus-Gruppe haben das. Hat so'n bisschen was von Demenz. Liegt eben auch daran,
dass es eigentlich wie bei MS Patienten, keine Medikamente gibt, die helfen können. Die
Ärzte scheuen sich aber nicht, immer wieder neue Medis an einem auszuprobieren. Aus dem
Grunde auch der Kommentar des MDK's letztes Jahre "sie hätten die Medikamente von mir
niemals verschrieben bekommen!"
Nun gut, als ich im Februar ins Krankenhaus ging, um mich am rechten Fuß (Großzehe)
operieren zu lassen, war ja aufgrund der Trigeminus-Sache und dem erhöhten Augeninnendurck
die Spinalnarkose als Lösung gefunden worden.
Nachdem ich drei Wochen später zum ersten Mal die Tilidin Tabletten abgesetzt hatte, merkte ich
ja, wie rechtsseitig komplett Hüfte und Bein einschließen, taub wurden.
Ich habe gegrübelt und man kann sich das unangenehme Gefühl vorstellen, welches mittlerweile
bis zum Brustkorb zieht.
Und, wie ich nun meine Krankenakte durcharbeite -Rentenantrag- da finde ich die Unterlagen, die
ich im Februar hätte im Kopf haben müssen. 1991 wurde ein Nerv im Leistenband durchtrennt.
1995 wurde dann ein zweiter Nerv durchtrennt, weil es nach dem Leistenbruch 1993 zu Problemen
gekommen war.
2016 stellen die im Krankenhaus fest, dass die Nervenleitung zum Fuß nicht stimmt. Diesen Bericht,
habe ich so nicht bekommen, zu spät gelesen und erst gerafft, wie die DRV mir die Reha verweigerte.
Jetzt ist mein Hausarzt hier ja nun ein Innerer Mediziner. Also werde ich ihm mal am Dienstag die
Berichte vorlegen und dann denke ich, wird klar sein, wieso die Probleme nach Spinal-Narkose entstanden
sind.
Zudem dann mal abwarten, was das Landesamt für Soziales sagt. Die zuständige Augenärztin hat angeblich
keinerlei Unterlagen über mich. Hm, seltsam. Also, wenn ich einen Glaukom-Pass habe, Rezepte ausgestellt
bekomme, die Schachsichtigkeit rechts bekannt und auch, dass ich ohne Lesebrille nichts mehr erkennen
kann, dann ist das schon krass, wenn da ein "kenn ich nicht" kommt.
Habe alle Unterlagen kopiert und an das Landesamt geschickt.
Und mal schauen, was die Krankenkasse so sagen wird, die hat mich zum 13.09.2017 ausgesteuert, mich
auch angeblich am 13.07.2017 angeschrieben. Seltsam, dass ich das Schreiben nicht bekommen habe.
Angeblich wäre ich am 14.09.2015 und auch am 18.05.2016 auf ein und dieselbe Diagnose krankgeschrieben
worden.
Nö, ist nicht der Fall.
September 2015 war "Kopfschmerzen" und im Mai 2016 "Verdacht auf MS" was ja dann Gott sei Dank nicht
der Fall war, aber dafür der Hinweis auf die Immunkrankheit kam.

Tja, und so entsteht Stress, der nicht sein muss. Mit den Problemen nach OP, das ist meine Sache. Löchriges
Gehirn seit falschen Tabletten.
Habe mir nun Zettel für Dienstag gemacht, sonst vergess ich wieder alles und stehe dann mittags wie blöd
im Raum, wenn mir wieder einfällt, dass da doch was war.

Ach ja, hier ist Herbst. Es regnet schon keine kleinen Hunde mehr, das sind schon Doggen *gg*

Habt ein schönes Wochenende.

Herbstlicht 09.09.2017, 13.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Birgit

Wirklich unfaßbar, mit wieviel geballter Inkompetenz du da zu kämpfen hast. Wie kann man behaupten, keine Unterlagen über den Patienten zu haben, wenn man doch nachweislich welche ausgestellt hat. Und auch sonst ..das ist so schlimm, alles.

Zettel brauch ich aber auch oft. Sonst geht garantiert irgendwas unter bzw. ich weiß nur "da war was" ..nur was?

Die Welt ist irgendwie so kompliziert geworden, hab ich das Gefühl ..oder war sie das schon immer ..hmmm.

Ganz viele liebe Grüße zu Euch und weiterhin feste Daumendrücker, besonders erstmal für morgen und deinen Termin beim Hausarzt ..

und bitte kraul die Flusen auch ganz doll von mir.

Birgit

vom 11.09.2017, 12.52
4. von Else

Ich musste erleben, dass ein Arzt meine komplette Krankenakte, die älter war als 10 Jahre, geschreddert hat. Das wäre so üblich. Dass es aber Krankheiten gibt, die man sich in jungen Jahren zugezogen hat und die nach 10 Jahren nicht einfach im Nirvana verschwinden, interessiert nicht. Selbst als ich mich zur Beschwerde an die Über-Krankenkasse gewandt habe, kam nur ein Schulterzucken.
Es ist ein langwieriges Puzzlespiel, das Ganze Krankensystem, wenn man krank ist, nichts einzahlt und somit nutzlos für das System ist. hüstel

Else

vom 10.09.2017, 22.47
Antwort von Herbstlicht:

Wie nichts einzahlt? Weiß jetzt nicht, ob da was missverstanden wurde. Die letzten Jahre habe ich
dem Staat geholfen. Okay, ich bin kein Staatsdiener gewesen, aber Steuern und auch Krankenversicherung
ist fleißig eingezahlt worden.
3. von Martina

Das mit der Zettelwirtschaft kenne ich auch.
Auf solche Schnarchnasen wie bei der Krankenkasse kann man gerne verzichten, aber ich glaube die sind überall verteilt!
Ganz lieben Gruß, Martina

vom 10.09.2017, 00.30
2. von Linda

Ich lebe auch nur mit Zetteln. Ansonsten ist es einfach nur ein Drama, was die Ärzte wieder so machen und nicht machen. Man sollte niemals krank werden und wenn, dann bitte nur einen klar erkennbaren Armbruch oder so ... Liebe Grüße Linda

vom 09.09.2017, 18.12
1. von 19sixty

Bei solch einer langen und umfangreichen Krankengeschichte, müsste ich mir auch Notizen machen. Das kann ja keiner behalten, selbst wenn er einen Super-IQ hat.

Bei uns schüttet es auch. Ich komme nicht mal zum Briefkasten ohne patschnass zu werden.

Liebe Grüße

vom 09.09.2017, 13.22
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