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Und nun?

So denn, ich habe die letzte große Untersuchung hinter mich gebracht. Verdacht darauf, dass eventuell eine Erkrankung auf dem Weg zum Frontallappen wäre. Dem ist nicht so und wir können nun durchatmen, da ich dumme Nuss wirklich "nur" an der Trigeminus-Neuralgie leide. Im Juni noch einmal in die Neurologie und dann wären alle Untersuchungen und Besprechungen gelaufen. Ist natürlich doof, denn die BG wünscht sich doch so sehr, dass nicht der Unfall vom 18.03.2015 der Auslöser ist. Die haben nun auf die Klage reagiert und wieder die gleichen Zeilen geschrieben, die alle schon kennen. Haben aber vergessen, dass ein Gutachter mir schon schriftlich gegeben hat, dass dieser einen Fehler gemacht hat. Und auch wenn die BG Ärzte immer noch der Meinung sind, dass es anatomisch unmöglich sei, dass eine Trigeminus- Sache wandert, so sollten die sich mit all denen zusammensetzen, denen das passiert. "Der unsichtbare Feind in meinem Kopf". Und natürlich liebäugelt man damit, die Sache nun endlich mal an die Presse zu geben. Man sollte alle Firmen darüber informieren, wie die BG mit den Beiträgen, die sie von allen Betriebsinhabern kassieren, so umgeht. Es kostet ja alles und je länger die verschleppen, vertuschen, ignorieren und falsche Gutachten gelten lassen, sollte das mal publik werden. Mein Anwalt hat natürlich auf das Schreiben an das Sozialgericht reagiert. Und wirklich lustig, dass die BG sich beschwert, dass ich das Bundesversicherungsamt eingeschaltet habe. Was meinen die denn, macht ein Mensch, der seit Juli 2015 vorgeführt wird? Achso ja, die meisten wissen nicht, dass die sich an die obergeordnete Behörde wenden können.
Nun gut, bin froh und dankbar, dass ich neben dem Blödsinn nichts weiteres habe. Nun eben noch die Besprechung, dass keinerlei Epileptiker Medikamente mehr verschrieben werden, lediglich das Opiat (bei Bedarf) genommen werden soll. Solange die Krankenkassen sogar das Hanföl nicht zulassen, muss man eben schauen. Kannst dir ja nicht alles auf dem Schwarzmarkt besorgen.

Werde mal schauen, dass ich wieder mehr schreibe. Wenn man aber die Gedanken und Nerven für einen Kampf sammeln muss, der schon jetzt fast zweieinhalb Jahre, dann fuckt man doch bald ab.

Grüße von der See, wo das Gewitter zwar droht (mein Kopf meldet seit gestern heftigst Alarm) aber nichts passiert.

Herbstlicht 30.05.2017, 20.02

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Martina

Ich finde es gut das du dem Kampf stand hälst und nicht aufgibst. Jeder andere hätte schon längst das Handtuch geschmissen!
Ich drück die Daumen das der Kampf bald ein Ende hat.
Liebe Grüße, Martina

vom 11.06.2017, 17.10
4. von Ingrid

Wenigstens eine erfreuliche Nachricht, wenngleich der Schmerz dadurch ja nicht geringer wird.
Ich hoffe trotzdem auf eine Besserung und einen guten Ausgang für dich.
Liebe Abendgrüße,
Ingrid

vom 07.06.2017, 21.36
3. von

Mein Kampf gegen einen Arzt dauerte 5 1/2 Jahre

vom 31.05.2017, 17.18
2. von Linda

Ja, die lieben Krankenkassen, die wollen möglichst nichts zulassen, das wirklich hilft, damit man ganz viel von dem anderen Zeug kauft und bekommt, das bringt denen bestimmt mehr Geld ein. :-(
Liebe Grüße Linda

vom 31.05.2017, 07.20
1. von 19sixty

Immerhin ein kleiner gesundheitlicher Lichtblick. Das freut mich für Dich.

Die meisten scheuen es, eine übergeordnete Stelle einzuschalten. Darauf bauen die, denn dann haben sie schon fast gewonnen.

Hier ist das Gewitter weg. Wir brauchen dringend Regen.

Liebe Grüße

vom 30.05.2017, 20.22
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